• Eigenmietwertbremse nach dem Vorbild des Kantons Graubünden

Eigenmietwertbremse nach dem Vorbild des Kantons Graubünden

08.12.2017    

Der Hauseigentümerveband Tessin unterstützt die neue Gesetzesvorlage, welche nächste Woche im Rahmen der sozialen und steuerlichen kantonalen Reform vorgeschlagen wird.

 

Der Eigenmietwert kann dort, wo er im Verhältnis zu den Bareinkünften einen grossen Betrag ausmacht, zu Liquiditätsproblemen führen. Davon betroffen sind vielfach Rentner, die in einem  Eigenheim leben und nur über verhältnismässig bescheidene Renten- und andere Geldeinkünfte verfügen. Für diese Härtefälle sieht der Gesetzesentwurf eine Reduktion des Eigenmietwertes der Erstwohnung vor.

Nach dem Gesetzesänderungsvorschlag darf der Eigenmietwert höchstens 30% der Bareinkünfte betragen und die Eigenmietwertreduktion nur bei einem steuerbaren Vermögen von weniger als CHF 600'000.00 zur Anwendung gelangen.

Dabei geht es nur um den Erstwohnsitz, der ohne Hypothekarbelastung ist.

 

Zum Gesetzesänderungsvorschlag und der Studie, die durch APF-HEV Ticino in Auftrag gegeben wurde (Italienisch)