Die von SVP, Lega, FDP und Die Mitte unterstützte Vorlage wurde mit einem deutlichen Ergebnis angenommen. Insgesamt stimmten 74,01 % der Stimmberechtigten dem neuen Verfassungsgrundsatz zu, wonach jede allgemeine Revision der Katasterwerte von Liegenschaften im Tessin – die nächste ist für das Jahr 2035 vorgesehen – von einer Prüfung ihrer Auswirkungen sowie einer Bewertung möglicher Anpassungsmassnahmen begleitet werden muss.
Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden, die Folgen einer solchen Revision und einer Erhöhung der Katasterwerte abzufedern oder zu neutralisieren. Ziel ist es, eine übermässige steuerliche Belastung der Haus- und Wohnungseigentümer zu vermeiden und zugleich einen generellen Anstieg der Mieten zu verhindern, der infolge der zwangsläufig steigenden Katasterwerte eintreten könnte.
